Als grosse Genies gefeierte Popstars finden einen frühen Tod. Jüngstes Beispiel sind Amy Winehouse und Whitney Houston. Dass dies kein neues Phänomen ist, beweisen auch etwa Janis Joplin, die 1970 im Alter von 27 Jahren und Elvis Presley, der 1977 im Alter von 42 Jahren starb oder Kurt Cobain, der sich mit 27 Jahren 1994 das Leben nahm. Neben dem frühen Tod, teilen die Stars auch die Todesursache: Immer waren Drogen und Alkohol im Spiel. Vielleicht haben sich einige schon gefragt, warum im 21. Jahrhundert, einer Zeit, in der Drogen- und Alkoholentzugstherapien boomen, Drogen und Alkohol Amy Winehouse und Whitney Houston immer noch in den frühen Tod schicken können. Wahrscheinlich, weil ihnen die richtige Unterstützung bei einem Entzug fehlte und undurchsichtige Manager und Berater über Stars besser bestimmen konnten, wenn die Künstler unter Drogen und Alkohol standen. Ein Blick in Whitney Houstons Gesicht genügte, um zu merken, dass die Sängerin völlig von der Rolle war. Amy Winehouse machte wohl kaum freiwillig ihren Rausch zur Show und schliesslich zu ihrem „Markenzeichen“. Zuletzt begann man leider Winehouses Alkoholabhängigkeit für harmlos, gespielt oder cool zu halten. Schliesslich glaubte doch niemand, dass man einen ernsthaft alkoholkranken Menschen auf die Bühne lässt. Ich behaupte, dass ihre Tour-Manager Amy Winehouse vom exzessiven Alkohol- und Drogenkonsum hätten abhalten können – wenn sie es wirklich gewollt hätten.
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