Samstag, 20. Juni 2020

Black and White – andere Farben, aber dasselbe

Weltweit protestieren die Menschen nach dem Tod von George Floyd gegen Rassismus. Auch Michael Jackson kämpfte sein Leben lang dagegen. Dass es keine Rolle spielt, ob die Menschen schwarz oder weiss sind, brachte er deutlich im 1991 veröffentlichten Song "Black or White" zum Ausdruck. Dennoch wurde dem Künstler immer wieder vorgeworfen, nicht zu seiner Hautfarbe stehen zu können. Sein Wandel vom dunkelhäutigen Jungen mit Afrofrisur zu einem weisshäutigen Mann warf viele Fragezeichen auf. Das Kapitel "Darum war Michael Jackson weiss" aus dem Buch "Michael Jackson - unverstanden und missverstanden" versucht den Widerspruch zu erklären. Hier einige Ausschnitte aus dem Kapitel:

(...) Während sich Jackson zu Lebzeiten immer wieder gegen Hautbleichungs-Gerüchte und damit Rassismusvorwürfe wehren musste, führten die Medien erst nach Jacksons Tod seine helle Haut offiziell auf Vitiligo zurück. Dabei hatte sich Jackson zum Vorwurf, nicht zu seiner Rasse stehen zu können, schon immer mit der Begründung geäussert, an Vitiligo zu leiden. Erstmals äusserste er sich bereits 1993 in der „Oprah Winfrey Show“ zu seiner Krankheit. Auch beispielsweise, als der britische Journalist, Bashir, Jackson in der berüchtigten TV-Dokumentation auf die Veränderung seiner Hautfarbe ansprach, antwortete der Popstar: „Man hat behauptet, ich würde eine Bleichcreme benutzen, um weisser zu werden. Das ist nicht wahr. Ich habe Vitiligo.“ Ferner meinte Jackson: „Wie viele weisse Kinder gibt es, die sich als Erwachsene in der Sonne dunkel bräunen lassen? Sie wollen etwas anderes sein, als das, was sie sind. Aber daran ist nichts verkehrt, oder?“ (...)

(...) Wie Michael Jackson in „Living with Michael Jackson“ bemerkte, hat niemand etwas auszusetzen, wenn sich ein Weisser bräunt. In unserer heutigen Gesellschaft gilt gebräunte Haut als Schönheitsideal. Niemals würde man einer stark gebräunten Frau, wie es beispielsweise in der High Society üblich ist, vorwerfen, sie stünde nicht zu ihrer weissen Haut. So muss die Gesellschaft offenbar davon ausgehen, dass sich ein Weisser nie aus Minderwertigkeitsgründen dunkler macht. Daher kommt der schreckliche Gedanke auf, dass die Weissen die weisse Hautfarbe irgendwo immer noch der schwarzen als überlegen betrachten. (...)

(...) In seinem Song „Black or White“ singt er, wie es keine Rolle spiele, ob ein Mensch schwarz oder weiss ist. Vielleicht äusserte sich Michael Jackson immer auch bewusst lakonisch zu seiner Hautfarbenveränderung, um sich von der Trennung zwischen Schwarz und Weiss zu distanzieren. Man könnte fast meinen, er wollte sagen: „Na und, jetzt bin ich eben weiss. Spielt doch keine Rolle. Man soll mich nicht durch meine Hautfarbe identifizieren und genauso sollten auch andere Menschen nicht durch ihre Hautfarbe identifiziert werden. Die Hautfarbe macht einen Menschen nicht aus. Schwarz und weiss sind nicht dieselben Farben, aber dasselbe.“ (...)

Samstag, 9. März 2019

"Leaving Neverland" strotzt vor fragwürdigen Aussagen




Zwei Männer wühlen ein Grab auf und kippen
eimerweise Dreck hinein. Der Tote bleibt
unter dem Dreck.

Wade Robson und James Safechuck haben das letzte Wort an sich gerissen. Fast zehn Jahre nach Michael Jacksons Tod beschmutzen sie im Dokumentarfilm «Leaving Neverland» ihr früheres Idol als pädophiles Monster. Während vier Stunden breiten die beiden Männer aus, wie sie verzaubert von Michael Jackson angeblich etliche Male Opfer seines sexuellen Missbrauchs wurden. Der Dokumentarfilm erschreckt die Welt – zu Unrecht. «Leaving Neverland» strotzt vor fragwürdigen Aussagen der angeblichen Opfer:

Das liebenswürdige Sex-Monster

Der mittlerweile 36-jährige Wade Robson beschreibt Jackson als «einen der liebenswürdigsten und zärtlichsten Menschen», die er gekannt habe. Er habe ihm bei seiner Karriere und vielem mehr geholfen, sagt Robson. Im selben Atemzug fügt er hinzu: «Und er missbrauchte mich sieben Jahre lang sexuell.» Laut Robson nannte Jackson ihn «Sohn». Sich ihn als seinen Vater vorzustellen sei das Grossartigste der Welt gewesen, schwärmt Robson.

Der heute 41-jährige James Safechuck berichtet, wie sein Idol an ihm im Schlaf Oralsex ausgeübt habe. Zudem hätten sie «jeden Tag Sex gehabt». Als Orte des Missbrauchs zählt er alle erdenklichen Plätze auf Neverland auf: vom Schlafzimmer des hauseigenen Kinos, dem Bahnhof, über ein verstecktes Dachgeschoss bis zu den Tipis in der Indianersiedlung. Das klinge krank, so Safechuck. Aber sie seien halt wie ein frisch verliebtes Paar gewesen, lautet seine Begründung.

Die Schilderungen von Safechuck und Robson erwecken den Eindruck, als wären die angeblichen Missbräuche an ihnen spurlos vorbeigegangen. Wie kann ein unzählige Male sexuell missbrauchter Mensch aus angeblich gut behütetem Hause das Wesen seines Täters noch in den höchsten Tönen loben, ja ihn sogar als Vaterersatz wünschen? „Liebenswürdig“ und „zärtlich“ sind grosse Worte – es ist anzunehmen, dass ein Opfer spätestens nach dem ersten Vergehen seinen Sexualtäter nicht mehr mit solchen Attributen schmücken wird. Mit den Behauptungen, er sei täglich sexuell missbraucht worden, trägt Safechuck zudem so dick auf, dass seine Schilderungen geradezu lächerlich wirken.

Zu schrecklich, um normal zu sein

Als Robson sieben Jahre alt war, soll Jackson dessen Genitalien berührt haben. Jackson habe dasselbe von ihm gefordert. «Ich hatte nie Angst. Es schien einfach nicht so ungewöhnlich», beschreibt Robson die körperlichen Annäherungen seines Idols. Safechuck behauptete, von Jackson mit Schmuck für Sex gefügig gemacht worden zu sein. Auch habe er mit ihm sexuelle Dinge gemacht, die er verweigert habe. 

Die beiden Männer berichten, wie Jackson ihre Karriere förderte und ihre Kindheitsträume erfüllte. Er kaufte ihnen Einkaufswagen voller Spielwaren, sie schauten mit ihm im hauseigenen Kino Filme, machten Kissenschlachten, spielten mit Jackson Fangen und assen Popcorn. Im Vergleich zu den anderen kindlichen Aktivitäten stellen sexuelle Kontakte einen immensen Bruch dar. Es erscheint unverständlich, dass diese Art von körperlicher Nähe einem Kind nicht seltsam vorkommt und es die Missbräuche auch noch immer und immer wieder über sich ergehen lässt. Zudem waren die beiden Opfer trotz der Torturen offenbar putzmunter. Wade Robson etwa erwähnt, wie sein Idol ihm den Moonwalk beibrachte und sie Fangen spielten. Missbrauchte Kinder* leiden laut Fachportalen jedoch häufig unter chronischer Erschöpfung, Konzentrationsstörungen oder extremer Müdigkeit.

Nähe zum Täter statt Flucht

Robson verbrachte mit seiner Familie einige Tage auf Jacksons Neverland Valley Ranch. Als seine Eltern und seine Schwester zu einem Ausflug aufbrachen, weigerte er sich, sie zu begleiten. Stattdessen zog er es vor, noch weitere Tage allein bei seinem Idol zu verbringen. Später wird er «den physischen Kontakt vorausahnend» Jackson auf einem sechswöchigen Trip begleiten. Und nur zu gerne hätte Robson das Angebot angenommen, währen eines Jahres bei ihm zu leben, hätte seine Mutter es erlaubt.

Auch Safechuck suchte ständig Jacksons Nähe. «Es war das Grösste, wenn Michael anrief», erzählt er. Die beiden Männer erzählen immer wieder, wie sie sich über Jackson Anrufe gefreut und stundenlang mit ihm geplaudert hätten. Kaum verdauen konnten Robson und Safechuck es, als Jackson andere Jungen wie Macaulay Culkin oder Brett Barnes an seiner Seite hatte. Sie hätten sich von den anderen Jungen verdrängt gefühlt und seien eifersüchtig gewesen, so die angeblichen Opfer.

Dass Opfer sexuellen Missbrauchs derart die Nähe zu ihrem Täter suchen, scheint seltsam. Laut Experten meiden sexuell missbrauchte Kinder plötzlich bestimmte Orte und oder Personen. Auch wirken die Ofer verschlossen und lassen niemanden mehr an sich heran.

*Die Betrachtungen dieses Blogeintrags beabsichtigen in keinster Weise, Opfer sexuellen Missbrauchs infrage zu stellen.






Mittwoch, 20. August 2014

Falsche Fans



Michael Jackson träumte von einer Welt, in der Frieden und Liebe regieren. Viele seiner Fans postulieren denselben Traum. Auf sozialen Plattformen veröffentlichen sie Gedichte, Zitate und Bilder, die friedliche und herzerwärmende Botschaften verkünden. Michael Jackson Fans, so scheint es, sind Gutmenschen. Ihnen kann man vertrauen, denn sie wissen auch, wie hart ihr Idol wegen seiner Gutgläubigkeit auf dem Boden der Realität aufschlug. Leider ist es naiv, diese Menschen generell als besonders moralische Wesen hochzustilisieren. Dies bestätigt nicht nur ein Erfahrungsbericht im Buch „It’s All About L.O.VE“, in dem Fans einander rücksichtslos behandelten, sobald sich ihr Idol bei einem öffentlichen Auftritt in greifbarer Nähe aufhielt. 

Vor einiger Zeit trieb ein Fan und Herausgeber eines Michael Jackson Magazins in der Fangemeinschaft sein Unwesen und tut es vielleicht immer noch. An Vereinbarungen mit Fans und zugleich Urhebern von Jackson-Produkten, mit denen er angeblich ins Geschäft kommen wollte, hielt sich der Mann nicht. Er nutzte deren Gutgläubigkeit und Solidaritätsglaube schamlos aus. So schreckte dieser Fan auch nicht davor zurück, heimlich Produkte im Internet feilzubieten, ohne dem Urheber den versprochenen Beitrag zu bezahlen. „Michael würde sich ein anderes Verhalten von seinen Fans wünschen, aber dieser Kerl ist kein Fan!“, lautet der empörte Kommentar einer Geprellten, die auf die Ausflüchte des Betrügers anfangs sehr nachsichtig reagierte.

Mit seinem Handeln hat diese Person nicht nur die friedliebenden Grundsätze ihres Idols, sondern auch sämtliche Moralvorstellungen über Bord geworfen. Selbst die Vermutungen, dass der gutgläubige Michael Jackson Menschen in geschäftlichen Belangen oft auf den Leim kroch, hielt den Fan nicht davon ab, andere zu betrügen. Deshalb gilt in der Michael Jackson Gemeinschaft dasselbe wie in der Welt ausserhalb: Wer es gut meint, zieht am Ende immer den Kürzeren. Nur können sich die betrügerischen Fans in der Jackson-Welt „reinwaschen“ indem sie ihre Internetprofile mit ach so schönen Botschaften der Nächstenliebe zupflastern.



Donnerstag, 31. Oktober 2013

Danke für die grosse Bühne

Liebe MJ-Fans und Bücherwürmer
 

Von abstrusen Geschichten über Michael Jackson können die Leute nicht genug bekommen. Darum ist es umso schwerer eigentlich fast unmöglich den verstorbenen Superstar der Öffentlichkeit von einer anderen, positiven Seite zu zeigen. 


Dass ich für mein Buch "Michael Jackson unverstanden und missverstanden" überhaupt einen Verlag gefunden habe, ist bereits ein Glückstreffer. Wenn von Michael Jackson die Rede ist, rümpfen viele Menschen und damit auch die meisten Verlage die Nase. Darum freut es mich umso mehr, dass mein Buch es jetzt auf eine grosse Bühne geschafft hat: "Michael Jackson unverstanden und missverstanden" wird an der Buchmesse Olten ausgestellt. 

Ich lade euch herzlich ein, den Stand der Buchhandlung Lüthy an der Messe zu besuchen. An dieser Stelle möchte ich mich bei der Buchhandlung Lüthy für die Möglichkeit, mein Buch zu präsentieren, ganz besonders bedanken. 

Am Samstag von 15 bis 16 Uhr werdet ihr mich an der Messe im Literatur-Café antreffen. Ich würde mich über euren Besuch und spannende Gespräche freuen!



Die BMO findet statt vom 31. Oktober bis 3. November im Stadttheater und im Konzertsaal. 

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 31. Oktober 10 – 18 Uhr
Allerheiligen, 1. November 9 – 18 Uhr,
Samstag, 2. November 9 – 18 Uhr
Sonntag, 3. November 9 – 16 Uhr


Freitag, 23. August 2013

In der Opferrolle gefangen



Heute vor sieben Jahren entkam Natascha Kampusch ihrem Entführer Wolfgang Priklopil. Zu diesem Anlass möchte ich aufzeigen, was mir schon lange aufgefallen ist: Michael Jackson und Kampusch haben eine ähnliche Leidensgeschichte.


Voyeuristische Neugier, Schock und Mitleid fesselten die Menschen 2006 an den Fall Natascha Kampusch. Im Buch „3096 Tage“ schildert die Wienerin, wie mühsam nach ihrer Befreiung die Rückkehr ins richtige Leben war. Enttäuscht äussert sie sich über Medien und Öffentlichkeit. Selbst das, was sie vor dem Täter noch verbergen konnte, wurde publik gemacht. Es entstanden Unwahrheiten, gegen die Kampusch mit dem Schritt an die Öffentlichkeit ankämpfen wollte.
Das Entführungsopfer tritt gefasst und würdevoll auf. Es spricht überlegt, manchmal blasiert. Das Opfer verhält sich nicht so, wie es die Gesellschaft erwartet. 

„Man liebt das Opfer nur, wenn man sich ihm überlegen fühlen kann“, sagt Kampusch in ihrem Buch. Die Öffentlichkeit habe in ihr einen gebrochenen Menschen sehen wollen, der immer auf die Hilfe anderer angewiesen sein werde. „Doch in dem Moment, in dem ich mich weigerte, dieses Kainsmal für den Rest meines Lebens zu tragen, kippte die Stimmung.“ Das Mitleid der Leute schlug in Unverständnis, Missgunst und Neid um.

Der deutsche Psychotherapeut Georg Pieper stellt in der ARD-Talk-Sendung von Günther Jauch fest, dass die Öffentlichkeit Opfer als Leidende sehen wolle. „Man kann sich gut fühlen, wenn man jemanden bemitleidet“, sagt er. Eine starke Person wie Kampusch erzeuge Unbehagen.
Die Österreicher, die verschiedene  Wahrheiten über die Entführung zu Ohren bekommen haben, mögen das Verständnis für Kampusch verloren haben. Dennoch löste die Ankündigung des Films „3065 Tage“ über Kampuschs Martyrium auch in Schweizer und deutschen Foren heftige Diskussionen aus.  

Kampusch dränge sich in die Öffentlichkeit, hiess es. Einige Leute fanden, dass man mit einer solchen Vergangenheit nicht an die Öffentlichkeit trete. Jemand warf Kampusch vor, berechnend zu sein, ihre Opferrolle perfekt zu spielen und sich die Gefangenschaft zusammengereimt zu haben, um reich zu werden. „Noch nie habe ich ihr nur ein einziges Wort geglaubt“, schrieb ein User. Ein anderer zog einen Vergleich zum Fall Josef Fritzl und bezeichnete dieses Verbrechen als „viel schlimmer“. 

Grausam sind beide Fälle. Entführungsopfer Elisabeth Fritzl geniesst aber mehr Empathie. Nach ihrer Befreiung verkroch sie sich und nahm eine neue Identität an. Sie entspricht dem typischen Opferbild. An ihrer Vergangenheit zweifelt niemand.

Kämpft sich ein Opfer aus der Opferrolle, wirkt es mit seiner Vergangenheit offenbar unglaubwürdig. Ein Leser-Kommentar bringt es auf den Punkt: „Wäre Kampusch das typische Opfer, würden die Leute alles über sie lesen wollen.“

Sicher wahr und grauenhaft ist die vermeintliche Wahrheit für die Menschen nur, wenn andere sie erzählen. Popstar Michael Jackson, der bis zu seinem Tod unter medialer Verunglimpfung litt, sagte einem Reporter einst: „Warum sagt man den Leuten nicht, ich sei ein Außerirdischer vom Mars. Sag ihnen, dass ich lebende Hühner esse und einen Voodoo-Tanz um Mitternacht mache. Sie werden dir alles glauben, weil du ein Reporter bist. Aber wenn ich, Michael Jackson, sagen sollte, ich sei ein Außerirdischer vom Mars, ich esse lebende Hühner und mache einen Voodoo-Tanz um Mitternacht, würden die Leute sagen: ‚Oh man, dieser Michael Jackson ist verrückt. Der ist auf Drogen. Du kannst kein verdammtes Wort glauben, das aus seinem Mund kommt.‘“ 

Jackson fehlte die Kraft und die Lebenszeit, mit seiner Wahrheit gegen die Gerüchte anzukämpfen. Die Menschen verstanden seine Eigenart nicht. Er blieb ein Opfer unserer Gesellschaft. Auch Kampusch ist eigenartig. Sie kämpft gegen ihre Rolle als Entführungsopfer und lässt nicht zu, dass die Menschen den Kopf vom Schrecklichen wegdrehen und sich den schrecklich unterhaltsamen Gerüchten zuwenden. Kampusch erzählt ihre grauenhafte Geschichte selber – und ist damit zum zweiten Mal zum Opfer geworden: zum Opfer unserer Gesellschaft.  

Freitag, 25. Januar 2013

Zum Weisssein verflucht


Kürzlich gab der Ex-Radrennprofi und Dopingsünder Lance Armstrong US Talkmasterin Oprah Winfrey ein exklusives TV-Interview. Die Zuschauer erwarteten brisante Enthüllungen zu seiner Doping-Vergangenheit. Schliesslich haben sich bei Oprah Winfrey schon viele Promis offenbart. Auch Michael Jackson war einst ihr Gast. Am 10. Februar 1993 führte Winfrey auf der Neverland Valley Ranch ein 90-minütiges Interview mit dem Popstar. Sie fragte ihn damals, ob er seine Haut bleiche. In einem Zeitungsartikel, der vom Armstrong-Interview und Stars handelt, die bei der Talkmasterin eine "Beichte" ablegten, wurde auch Michael Jackson erwähnt. Er habe Oprah Winfrey gestanden, sich die Haut gebleicht zu haben, steht darin.

Diese Aussage trifft absolut nicht zu. Weder bleichte Jackson seine Haut jemals noch gestand er dergleichen. In der Show enthüllte er etwas ganz anderes: "Soviel ich weiss, ist Hautbleichung nicht möglich", sagte er und fügte an: "Ich leide an einer Hautfunktionsstörung." Das heisst, Michael Jackson litt an der Hautkrankheit Vitiligo, auch als Weissfleckenkrankheit bekannt.
 
Obwohl es seit 20 Jahren offiziell ist, dass Jackson an Vitiligo erkrankte, halten sich die Hautbleichungsgerüchte hartnäckig. Hin und wieder höre ich Leute fest überzeugt sagen, teilweise nicht einmal mit bösem Unterton: "Michael Jackson bleichte sich die Haut." 
Vor gut einer Woche liess ein Kommentar des Hautarztes Dr. Arnold Klein die Diskussion um die hellhäutigen Kinder des schwarzen Künstlers erneut aufflammen. Mit einem Foto aus seiner Kindheit und einem geheimnisvollen "Hmmmm..." als Kommentar verwies Klein auf ein Bild von Jacksons 15-jährigem Sohn Prince Michael. Damit wollte der Hautarzt vermutlich auf die Ähnlichkeiten zwischen ihm und Prince aufmerksam machen und vielleicht alte Gerüchte um seine Vaterschaft in Umlauf bringen. Unter den Online-Lesern, die über Jacksons Vaterschaft diskutierten, meinte jemand zu den hellhäutigen Kindern: "Er wollte aber weiss sein und hat darum weisse Kinder."

Ich nutze diesen Kommentar als Gelegenheit, um wieder einmal klarzustellen: Michael Jackson wollte nicht weiss sein. Eher war er dazu verflucht, weiss zu sein. Spätestens seit den veröffentlichten Dokumenten der Autopsie sollte allen Skeptikern einleuchten, dass Michael Jackson seine Haut nicht bleichte, sondern an Vitiligo erkrankt war. Im Autopsiebericht steht etwa: "Die gesamte Haut des Verstorbenen weist Flecken mit heller und dunkler Pigmentierung auf." Nachlesen kann man es im Autospiebericht auf Seite 3 und 36: http://i2.cdn.turner.com/cnn/2010/images/02/09/mj_autopsy.pdf .
 
Im Buch "You Are Not Alone: Michael, Through a Brother's Eyes" äussert sich sein älterer Bruder Jermaine Jackson ausführlich zu Michaels Hautkrankheit. Er schreibt, dass sein Bruder um 1982 einen kleinen weissen Flecken auf seinem Bauch bemerkt habe. Jackson versuchte die Flecken, die sich immer mehr ausbreiteten, so gut wie möglich zu verdecken. "Seine Kleider und Showkostüme auf der Victory-Tour zeigten so wenig Haut wie möglich: Gewänder mit Rundkragen, hochgeknöpfte Hemden und Ärmel, die nur wenig vom Handgelenk zeigten", erinnert sich Jermaine Jackson in seinem Buch. Er betont, wie traumatisch die weissen Flecken, die sich nach und nach auf Jacksons Haut zu vermehren begannen, für seinen imagebewussten Bruder gewesen sein müssen. 

Jacksons Make-Up-Artistin Karen Faye war seine Rettung. Um "Thriller" herum stiess sie zu Michael Jacksons Team. Erstmals bemerkte sie seine weissen Flecken beim Dreh des Videoclips "Say, Say, Say" 1983. Damals war es noch einfach, die weissen Flecken auf den dunklen Hautton des restlichen Körpers abzustimmen. Aber irgendwann waren nur noch büschlige  Flecken seiner natürlichen Hautfarbe übrig. Die pigmentlosen Hautstellen hatten Überhand genommen. So musste Karen Faye die dunklen Hautstellen kaschieren, indem sie diese den hellsten anpasste. Da Michaels Haut den grössten Teil der dunklen Pigmente verloren hatte, war es unmöglich, einen dunkleren Hautton beizubehalten, vor allem, wenn Michael Jackson schwitzte, wie Jermaine Jackson präzisiert. 


Michael Jackson talks to Oprah Winfrey:


Auf Deutsch nachlesen kann man das komplette Interview zum Beispiel auf der Homepage des Swiss Michael Jackson Fanclubs:  http://www.jackson.ch/oprahwinfrey.htm

Freitag, 11. Januar 2013

So sehen es die Fans

Unveröffentlichte Songs, neue Konzert-DVDs, Dokus und The Immortal World Tour by Cirque du Soleil sind nur einige Produkte, die Michael Jackson heute als Marke weiterleben lassen. Aber wie stehen eigentlich die Fans zum nachträglichen "Hype" um ihr Idol und was mussten sie als Michael Jackson Fans alles einstecken? Vier Fans sind MJUUM Rede und Antwort gestanden.

Interview


MJUUM: Drehen wir einige Jahre zurück, in die Zeit, als Michael Jackson noch lebte. Wie reagierten die Leute, wenn du dich damals zum Jackson-Fan bekanntest?

Jutta Keitmeier, Fan und Co-Autorin der Buchreihe „Flügel für einen Engel“:  "Manche Leute stimmten mir zu, weil sie Michael Jacksons Musik mochten. Die Meisten jedoch zogen skeptisch die Augenbrauen hoch und schienen regelrecht angewidert zu sein. Die skeptischen Menschen, denen ich begegnet bin, haben sich nie die Mühe gemacht, sich mit Michael Jackson genauer zu befassen. Stattdessen glaubten sie blind selbst den schlimmsten Lügen."

Angelina Masin, Fan: "Die Leute reagierten unterschiedlich. Manche fanden es gut, manche fanden es komisch und fragten mich, warum denn ausgerechnet Michael Jackson. Ganz schlimm war es 1993 während der Missbrauchsanschuldigungen. Ich wurde in der Schule sehr gehänselt wegen Michael, aber genau da stand ich noch mehr hinter ihm!
Das Ärgste, was mir im Zusammenhang mit Michael wiederfuhr, war, dass ich als 'Tochter eines Kinderschänders' tituliert wurde, von Personen, die selbst nicht wussten, was sie im Leben mit sich selber anfangen sollen. Damals als Neunjährige tat mir das natürlich total weh, aber gleichzeitig bestärkte es mich umso mehr, hinter meinem Star zu stehen. Und das machte mich selber noch stärker!"

Margott Schürings, Fan und Autorin des Buches „Vom King of Pop zum Mahatma“: "Ich sage meist, dass ich nicht nur Fan, sondern Michael Jackson Expertin bin, und zwar die erste und einzige, die seit 1992 seine spirituelle Seite recherchiert hat. Die meisten wollten zunächst nicht glauben, was ich über die Höhe des Bewusstseins, auf der sich Michael befand, erzählte. Sie konnten sich aber der 'Beweislast' selten entziehen. Die Beweise dafür lassen sich zum Beispiel in Zitaten aus Dancing the Dream oder Song-Lyrics, vor allem im Song Invincible, finden. 
Ich habe mehrere Menschen getroffen, die sich vorher nie für Popmusik interessierten und durch die Bereitschaft, bei Michael Jackson einmal tiefer zu schauen, inzwischen zutiefst berührt sind - bis hin zu Tränen, wenn sie mit ihm konfrontiert werden. Bei Treffen, wo ich in der Regel Weisheitstexte zur Einstimmung vorlese, habe ich schon Michaels Videos wie den Earth Song vorgespielt. Dabei herrschte bei den Anwesenden die gleiche Stille wie bei einem Zen-Text."
 
Evelyne (Name geändert), Fan: "Überwiegend negativ. Es wurde einem sogar das Gefühl vermittelt, dass es irgendwie 'uncool' sei, Michael Jackson Fan zu sein. Dabei kristallisierten sich unter anderem zwei Gruppen heraus: Es gab diejenigen, die zwar seine Musik und ihn als Künstler 'ganz ok' fanden, aber den Menschen Michael Jackson nicht mochten. Ich hörte oft den Satz: 'Mit einem, der sich 100 Mal die Nase operieren und die Haut bleichen lässt und nicht zu seiner Herkunft als Schwarzer steht, kann was nicht stimmen.' Die zweite Gruppe fand Michael Jackson weder als Künstler noch als Mensch gut. Immer wieder wurde auch der Vergleich zu Prince gezogen: 'Ich steh halt mehr auf Prince', wobei dabei immer unterschwellig die Haltung rüberkam, dass Prince als 'Typ' ja viel coller als Michael sei!
Es gab aber auch positives Feedback. Interessanterweise kam dieses aber auch ganz oft aus 'Nicht-Fan-Kreisen', also von 'neutralen' Leuten, die nichts gegen ihn hatten, seine Musik super fanden und sich kein Urteil über ihn als Mensch erlaubten. 
Besonders empört und sehr traurig machte mich die Tatsache, dass zur Zeit der Anschuldigungen, besonders ab 2003, Leute Michael vorverurteilten, noch bevor der Gerichtsprozess überhaupt anfing! Besonders auch das Verhalten der Medien trug dazu bei! Ich erinnere mich an einen Artikel des Stern-Magazins 2003. Die Zeitschrift schrieb über die ganze Sache sehr schmutzig und bereitete sogar Details über die pädophilen Handlungen aus, die Michael an dem Jungen begangen haben soll. Dabei wurde nicht einmal die Frage gestellt, dass er eventuel 'unschuldig' sein könnte. Der ganze Bericht wie auch die Berichte in anderen Blättern sprachen Michael von vornherein schuldig. Ich war nicht nur empört, sondern regelrecht entsetzt, verzweifelt und traurig über so viel Ungerechtigkeit und Unwahrheit."


MJUUM: Was erlebst du, wenn du dich heute zum Michael Jackson Fan bekennst? 

Jutta Keitmeier: Die Reaktionen sind immer noch gemischt. Mittlerweile gibt es aber mehr Befürworter und ich erfahre mehr positive Reaktionen. Trotzdem gibt es auch in meinem Umfeld Leute, die Michael Jackson nicht mögen und teilweise denken, ich hätte 'eine an der Klatsche'. Allgemein bin ich enttäuscht, dass die Wahrheit über Michael Jackson immer noch so unter den Teppich gekehrt wird und die Menschen, die für Michael kämpfen, als 'verrückt' abgestempelt werden. Selbst nach seinem Tod bekommt Michael Jackson seine Wahrheit, Gerechtigkeit und seinen Frieden nicht."
Angelina Masin: "Da hat sich eigentlich nicht viel verändert. Manche sind selber Fan geworden, aber viele haben noch immer kein Verständnis dafür. Sie verstehen es nicht und befassen sich nicht mit dem Menschen und der Person Michael Jackson. Stattdessen sehen sie nur die OPs und Skandale und glauben auch daran.  
Was mich hingegen erfreut, ist, dass Michaels Tod uns rund um den Globus noch mehr zusammengeschweisst hat! Ich habe viele liebe neue Freunde gefunden. Michael verbindet einfach! Egal, woher wir kommen, egal welcher Nation oder Hautfarbe wir sind: Michael Jackson Fans sind etwas ganz Besonderes, weil wir alle bemüht sind, Michaels Message zu verbreiten, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, Liebe zu geben und zu zeigen, zu helfen und füreinander da zu sein. Danke Michael!"
 
Margott Schürings: "Die Leute reagieren so wie vorher; einige sind an dem Film 'This is it' interessiert, danach ist es evident, dass sie zu seinen Lebzeiten etwas verpasst haben.  
Es gibt keine Erlebnisse, die mich empören. Menschen können nur so reagieren, wie es ihre Bewusstseinsebene erlaubt. Wer auf der zweiten Stufe der Leiter steht, kann nicht das sehen, was derjenige auf der siebten sieht. Da ich weiß, dass jeder zur richtigen Zeit die nächste Stufe erklimmt, gibt es keinen Grund zur Empörung.
Es gibt allerdings viele Erlebnisse, die mich überraschen. Wer Michael kennt, weiß, dass man unendliche Geduld braucht. Ein Marathonlauf dauert nun mal Stunden und nicht nur zehn Sekunden."

Evelyne: "Das Blatt wendete sich, man könnte sagen, von heute auf morgen, nach seinem Tod. Seine Musik wurde plötzlich wieder im Radio gespielt, was seit dem Gerichtsprozess nicht der Fall war. Auch hatten plötzlich viele Leute den Mut, sich als Fan zu outen. Das finde ich übrigens sehr feige. Ich habe das Gefühl, dass man als Michael Jackson Fan jetzt eher 'in Ruhe gelassen' wird als vorher. 
Sehr ärgerte mich aber, dass ein ehemaliger Arbeitskollege noch nach Michael Jacksons Tod sagte: 'Michael hat sich im Kindsmissbrauchsprozess freigekauft.' Er meinte auch, dass Michael in seinen Augen 'ganz klar ein Pädophiler' gewesen sei."

1.                   
MJUUM: Michael Jackson scheint seit seinem Tod allgemein deutlich beliebter geworden zu sein. Findest du das gut oder ärgert dich das?

Jutta Keitmeier: "Ich finde es schade, dass die Erkenntnis spät kam, bin aber froh, dass sie überhaupt kam. Gut finde ich es, denn jetzt gibt es einen richtig regen Austausch unter den Fans weltweit. Überall auf der Welt werden Veranstaltungen organisiert, um Michael Jackson zu feiern und zu gedenken, Denkmäler und Gedenkstätten werden errichtet und Bücher veröffentlicht, die die Wahrheit ans Licht bringen wollen.
Die MJ-Family hält nun scheinbar besser zusammen als je zuvor. Das freut mich, denn diese 'Army of L.O.V.E' kämpft weiterhin für Michaels Gerechtigkeit."

Angelina Masin: "Beides, weil man sich auf der einen Seite natürlich fragt, warum das erst passieren musste, damit die Welt oder besser gesagt die Menschen aufwachen. Auf der anderen Seite findet man plötzlich Menschen auf der ganzen Welt, mit denen man sich auf Anhieb versteht und das schafft nur einer Michael Jackson!"

Margott Schürings: "Das ist ganz normal, weil es jetzt keinen Sinn mehr macht, dass Medien über seine Nase berichten. Genies und alle großen Meister wurden und werden immer erst Jahre, manchmal Jahrzehnte, nach ihrem Tod erkannt. Das hängt damit zusammen, dass es keine aktuellen Reize und Ereignisse mehr gibt, auf die sich der menschliche unreife Geist zunächst immer sofort stürzt und dabei versäumt, tiefer zu schauen, da er schon wieder Ausschau nach dem Nächsten hält."

Evelyne: "Obwohl ich es überwältigend und toll finde, dass Michael nach seinem Tod mehr Menschen denn je durch seine Musik und Kunst erreicht, finde ich es im Ganzen nicht nur ärgerlich, sondern sehr traurig, dass er erst sterben musste, um wieder 'geliebt' und 'geachtet' zu werden. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie durchwegs schlecht die Medien noch kurz vor seinem Tod über ihn schrieben, wenn sie denn überhaupt etwas schrieben. Ich erinnere mich auch, wie die Gesellschaft im Allgemeinen über ihn dachte und ihn vorverurteilte, sodass seine Musik in den Jahren vor seinem Tod nicht mehr im Radio gespielt wurde. Auch selbst die 'Chance', wieder ein Comeback zu schaffen, etwa mit den Londoner Konzerten, fand doch letztendlich unter sehr unmenschlichen Bedingungen statt. Ich spreche hier vom Konzertveranstalter AEG Live. Und kaum war er vom Erdboden verschwunden, wurde er plötzlich von heute auf morgen wie ein Heiliger verehrt."


MJUUM: Was wolltest du sonst noch sagen?

Jutta Keitmeier: "Ich liebe euch, Michael Jackson Fans! Ich wünsche mir, dass die Leute aufhören, mit Michael Geld zu scheffeln, indem Conrad Murray* Bücher über Michael Jackson schreibt. Ich wünsche mir, dass die Leute aufhören, jeden Blödsinn über Michael Jackson zu glauben, hinter die Fassade schauen und die Medien usw. hinterfragen. Ich wünsche mir, dass eines Tages die ganze Wahrheit über Michael rauskommt und die Menschen sie endlich sehen und verstehen werden. L.O.V.E. is not illegal."

Angelina Masin: "Michael, wir lieben dich und werden dich niemals vergessen!" 

Margott Schürings: "Ich hoffe, dass die Menschen nicht erst in 100 Jahren begreifen, wie 'toll dieser Mann wirklich ist', wie Orianthi, australische Gitarristin aus 'This is it' meinte, sondern dies noch zu meinen Lebzeiten geschieht."

Evelyne: "Diese Scheinheiligkeit und Verlogenheit der Gesellschaft, die dadurch bezüglich der Haltung zum Künstler und Menschen Michael Jackson sichtbar wird, verärgert mich nicht nur, sie macht mich traurig und wütend! Deswegen boykottiere ich auch alles, was jetzt nach seinem Tod herauskommt, und mit dem bestimmte Leute das ganz grosse Geld machen wollen. Michael hat zu Lebzeiten ein grosses künstlerisches Werk geschaffen, welches er uns hinterlässt, und daran habe ich mich immer erfreut, erfreue ich mich und werde mich weiterhin auch erfreuen! Alles andere, was jetzt noch zusätzlich durch 'fremde Hände' herausgebracht wird, ist für mich nicht mehr Michael. Ich denke, diese Art von Respekt und Loyalität ihm gegenüber sind wir ihm schuldig."




Michael Jackson soll nicht nur als Marke weiterleben. Die Gedenkstätte in München ist eine Herzensangelegenheit der Fans. Bildquelle: Sandra Mazur


                   
 Gedenkstätte in München
 
Fans haben in München gegenüber dem Hotel Bayerischer Hof eine Gedenkstätte für Michael Jackson eingerichtet. Da die Gedenkstätte nicht ewig an diesem Ort bleiben kann, starteten die Fans im Dezember 2009 eine Petition für ein dauerhaftes Michael Jackson Denkmal.  Wer möchte, kann die Petition unterschreiben unter: www.denkmal-fuer-michael-jackson-in-muenchen.de.




* Dr. Conrad Murray war der Leibarzt von Michael Jackson. Der Arzt handelte nachlässig, als er dem Popstar das Narkotikum Propofol verabreichte. Zurzeit sitzt er eine vierjährige Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung ab.

Die Buchreihe "Flügel für einen Engel" und das Buch "Vom King of Pop zum Mahatma" sind auf www.amazon.de erhältlich.